vom 05. Mai bis 4. Juni 2011

Performance-Festival 2011

Performancefestival des Künstlerinnenverbands Bremen / GEDOK
im Rahmen des Kunstfrühlings 2011

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05.05. ca. 20.00 Uhr Kerstin Drobek (Bremen – in Kooperation mit dem BBK)
05.05. um 18.45 Uhr Elianna Renner (Bremen)
07.05. um 15.00 Uhr Jessica Findley (USA)
14.05. um 18.00 Uhr Marc Aschenbrenner (A/D)
15.05. um 18.00 Uhr Liuba (I)
21.05. um 18.00 Uhr Nezaket Ekici (TR/D)
22.05. um 18.00 Uhr Gertrud Schleising (Bremen)
28.05. um 20.00 Uhr Marcia Farquhar (GB)
29.05. um 18.00 Uhr Kerstin Drobek (Bremen)
01.06. um 17.00 Uhr Irmgard Dahms (Bremen)

Um dem künstlerischen Medium Performance, das in Bremen weniger etabliert ist als wünschenswert, ein aktuelles Forum zu bieten, veranstaltet der Künstlerinnenverband Bremen zum Kunstfrühling ein überregionales Performance-Festival. Damit bringt die diesjährige Präsentation des Verbands wiederum Bremer Künstlerinnen mit internationalen Gästen zusammen. Drei hiesige und fünf auswärtige PerformerInnen sind dazu eingeladen, ihre aktuellen Arbeiten zu realisieren: Elianna Renner, Gertrud Schleising und Kerstin Drobek aus Bremen, sowie Jessica Findley aus den USA, der Österreicher Marc Aschenbrenner, die türkischstämmige Nezaket Ekici, Marcia Farquhar aus London und die Italienerin Liuba. Die Live-Auftritte werden zur Eröffnung des Kunstfrühlings sowie an den Wochenenden stattfinden. Parallel dazu sind auch unter der Woche in einer eigens dafür gestalteten Ruheinsel Video-Performances zu sehen. Diese fächern das breite Spektrum von unterschiedlichen Richtungen innerhalb der Performance noch weiter auf – was den Focus auf Sprache, Klang, Körperbewegung, politisch motivierter Aktion oder Publikumsintervention angeht.

Das Besondere an Performance ist die unmittelbare Präsenz der AkteurInnen, die eine konzentrierte Handlung ausführen, die von den Betrachtenden mit-gelebt wird. Doch es besteht eine aktuelle Diskussion darüber, was für einen Stellenwert in Filmdokumentationen »aufbewahrte« Performances haben – faktische Notwendigkeit für die KünstlerInnen einerseits, Unterlaufung der ursprünglichen Absichten andererseits. Um diese Frage wird es in dem Performance-Festival ebenfalls gehen und die Betrachtenden können sich selbst eine Meinung dazu bilden, indem sie an den Live-Aufführungen teilnehmen und die Videos angucken, die von dokumentarischen Aufnahmen bis zu eigens für das Medium konzipierten Performances reichen.

Gleishalle am Güterbahnhof
Beim Handelsmuseum 9
28195 Bremen

Gefördert vom Senator für Kultur Bremen
sowie von der

www.kunstfruehling.de